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Yves Saint Laurent - L'Amour Fou

Yves Saint Laurent: L'Amour Fou

Sie waren Freunde, Geliebte, Kunstliebhaber, Komplizen – und haben gemeinsam die Welt der Mode revolutioniert: Mehr als 50 Jahre seines Lebens verbrachte Yves Saint Laurent an der Seite seines Lebensgefährten Pierre Bergé. „L’Amour Fou“ erzählt die Höhen und Tiefen ihrer Liebe und Freundschaft, die 1958 begann und mit dem Tod Saint Laurents im Jahr 2008 endete.

Zum ersten Mal gibt der lebenslange Partner des berühmten Modeschöpfers in ausführlichen Interviews einen intimen Einblick in die Geschichte seiner Beziehung zu Yves Saint Laurent. Als Rahmenhandlung für die Dokumentation dient die von der Presse als „Auktion des Jahrhunderts“ bezeichnete Versteigerung der privaten Kunstsammlung Bergés und Saint Laurents im Pariser Grand Palais im Februar 2009. Regisseur Pierre Thoretton führte über mehrere Monate intensive Gespräche mit Pierre Bergé, der sich angesichts der gemeinsamen Kunstwerke an dramatische Momente, persönliche Tragödien und ein Leben für die Mode erinnert.

Neben Bergé lässt Thoretton Weggefährten und Vertraute wie Betty Catroux und Loulou de la Falaise (Models und Musen Yves Saint Laurents) zur Wort kommen und zeichnet Dank vorher nie gezeigter einzigartiger Archivaufnahmen (u.a. mit Andy Warhol, Mick Jagger und Catherine Deneuve) sowie privaten Fotos das Bild eines Visionärs, der ein ganzes Imperium erschuf.

Bergé erzählt von dem Zeitpunkt ihres Kennenlernens im Jahr 1958 („Es war Liebe auf den ersten Blick.“) und den ersten furiosen Erfolgen, die der junge Yves Saint Laurent mit seinen Kollektionen für das Modehaus Dior feierte („Damals verstand ich noch nichts von Mode, aber angesichts des Applauses war mir klar, dass er etwas bewirkt hatte.“). Als sich Dior nach Saint Laurents Nervenzusammenbruch und anschließendem Psychiatrie-Aufenthalt von ihm trennt, war Bergé an der Seite seines Partners und unterstützte ihn bei der Gründung seines eigenen Modehauses. („Er war meine große Liebe. Da war es keine Frage, alles in Bewegung zu setzen, damit er seinen Beruf wieder ausüben konnte.“) Gemeinsam haben sie Erfolg:

Der eine erfindet quasi Prêt-à-porter und verändert die Welt der Couture mit seinen opulenten Kreationen und seiner maskulinen, eleganten Mode für Frauen, der andere zieht hinter den Kulissen die Fäden. Sie ergänzen sich perfekt: Das schüchterne, kreative Genie und der temperamentvolle extrovertierte Geschäftsmann. 

Auszeichnungen:

2010
Auszeichnung mit dem FIPRESCI International Critics' Award auf dem Internationalen Film Festival in Toronto (Kanada)

Begründung der Jury:
„Der Film bietet einen ergreifenden, emotionalen und filmischen Einblick in das Leben und die Ära eines weltberühmten Künstlers, und bildet sowohl seine Einsamkeit als auch seine künstlerischen Zwischentöne ab.“

2011
Nominierung als Bester Dokumentarfilm bei den César Awards in Frankreich

„L’Amour Fou“ lief 2011 im offiziellen Programm des Tribeca Film Festivals und des San Francisco International Film Festivals.

Weitere Informationen:

„L’Amour Fou“ ist der erste Dokumentarfilm des Fotografen und bildenden Künstlers Pierre Thoretton. Ursprünglich lag der Fokus des Regisseurs auf der Kunstsammlung Bergés und Saint Laurents, die Werke von Brancusi, Modigliani, Picasso und Matisse umfasste. Doch angesichts der außergewöhnlichen Liebesbeziehung mit all ihren Höhen und Tiefen entschloss sich Thoretton, „L’Amour Fou“ vom Leben und Schaffen des Paares erzählen zu lassen – mit der gemeinsamen Kunstsammlung als roten Faden und Zeitachse des Film. Denn: „Ihre Kunstsammlung war ein Resultat ihrer Liebe“, so Pierre Thoretton.

Thoretton traf Pierre Bergé im Rahmen eines anderen Projekts bereits knapp zehn Jahre bevor die Dreharbeiten zu seiner Dokumentation begannen: Eine Bekanntschaft, die er Catherine Deneuve, der Großmutter seines Sohnes, zu verdanken hatte. In den seitdem wöchentlichen Treffen entstand eine Vertrauensbasis, dank derer Bergé seine Mitwirkung bei dem Projekt zusagte. Dies und der uneingeschränkte Zugriff auf Bergés privates Archiv mit bisher unveröffentlichten Fotos und Videoaufnahmen stattete Thoretton mit einmaligem Material für seine Dokumentation aus.

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